Ihre Botschaft in Jerusalem

Diplomatie des Trostes

Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) wurde 1980 von Christen verschiedenster Länder gegründet, um den 3000 Jahre alten Anspruch des jüdischen Volkes auf Jerusalem und seine besondere Verbindung zur Stadt Davids zu bekräftigen. Gemeinsam mit den aktiven Zweigstellen in über 90 Ländern vertritt die ICEJ Millionen von Christen aus über 125 Ländern weltweit, die Israel und dem jüdischen Volk in Liebe und Solidarität verbunden sind. Die ICEJ ist eine der wichtigsten christlich-zionistischen Organisationen zur Versöhnung und der Unterstützung der jüdischen Bevälkerung mit der christlichen. Rund 45 Mitarbeiter aus einem Dutzend Länder ermöglichen diese Versöhnung zusammen in der Hauptstelle in Jerusalem.

Die Arbeit der ICEJ steht unter dem Motto aus Jesaja 40,1: „Tröstet, tröstet mein Volk...“

Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. – Jesaja 40; 1 nach Luther 2017

Seit mehr als 30 Jahren hilft die ICEJ den Bürgern Israels auf ganz praktische Weise. Gleichzeitig informiert und inspiriert sie Christen aus aller Welt, sich gegen den immer stärker werdenden Trend der Israelfeindlichkeit und des Antisemitismus zu stellen.

Die Arbeit der ICEJ lässt sich untergliedern in:

Trost für Israel
Die ICEJ demonstriert Gottes ewige Treue zu seinem Volk und seinem Wort. Als Botschafter an Jesu statt geht es der ICEJ darum, dem jüdischen Volk, das immer noch durch tiefe Narben des jahrhundertelangen kirchlichen Antisemitismus gezeichnet ist, ein anderes Gesicht des Christentums zu zeigen. Die ICEJ ist an weitreichenden sozialen Hilfsprogrammen beteiligt, die seit der Gründung der Botschaft fast jede Ortsgemeinde und Bevölkerungsgruppe im Land erreicht haben und so zur Versöhnung beitragen.

Seit über 30 Jahren leistet die ICEJ gemeinsam mit Ihren Zweigstellen aktive Hilfe beim Einwanderungsprozess (hebräisch Alijah), der Rückkehr des jüdischen Volkes nach Israel. Auch Neueinwanderer im Land werden in ihrem Eingliederungsprozess tatkräftig und unbürokratisch unterstützt.


Informationsarbeit für die Gemeinde
Die ICEJ wendet sich an bibelgläubige Christen in über 90 Nationen weltweit, um sie über Israels einzigartige Berufung und aktuelle Herausforderungen zu informieren. Die ICEJ-Botschaftsvertreter bieten den Gemeinden Vorträge über die einzigarte Wiedererstehung Israels in unserer Zeit an.

Die ICEJ veröffentlicht zudem verschiedenste Positionspapiere, Broschüren, und andere Lehrmaterialien zusätzlich zu den regelmäßig erscheinenden ICEJ-Publikationen:

  • ICEJ-Nachrichten, ein kostenloser Email-Nachrichtendienst (deutsch, englisch);
  • Faszination Israel, das TV-Programm der ICEJ;
  • Wort aus Jerusalem, die viermonatig erscheinende ICEJ-Zeitschrift;


Veranstaltungen und Events
Am bekanntesten ist die ICEJ für den alljährlichen Festanlass zum Laubhüttenfest in Jerusalem. Die fröhliche Großveranstaltung findet parallel zum jüdischen Laubhüttenfest (Sukkot) statt, und bringt Tausende Christen aus über 90 Ländern nach Israel. Der Anblick der Teilnehmer, die gemeinsam in einem bunten Solidaritätsmarsch durch die Straßen der Hauptstadt ziehen, berührt die Israelis sehr und weist sie auf den Tag hin, an dem alle Nationen den einen wahren Gott in Zion anbeten werden. Darüber hinaus veranstaltet die ICEJ mehrere Events und Veranstaltungen in der Schweiz.

Speziell für christliche Leiter und Führungskräfte gibt es die jährliche Konferenz ENVISION in Jerusalem.


Bekämpfung des Antisemitismus
In den letzten Jahren wird die öffentliche Meinung gegenüber Israel und der jüdischen Gemeinde weltweit immer mehr durch die verzerrte Medienberichterstattung im Nahostkonflikt beeinflusst. Antisemitische Gewalthandlungen und Hetze gegen Israel und jüdische Bürger häufen sich. ICEJ-Zweigstellen und Vertreter in über 90 Ländern stehen den jüdischen Ortsgemeinden zur Seite und organisieren gemeinsam Solidaritätskundgebungen, um ihre Liebe, Unterstützung und ihre Entschlossenheit im Kampf gegen den weltweit zunehmenden Antisemitismus zu demonstrieren.