Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem begrüßt die bahnbrechende Entscheidung von US-Präsident Donald Trump voll und ganz, Jerusalem endlich als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die US-Botschaft in diese außergewöhnliche Stadt umzuziehen. Dies ist ein lange überfälliger Schritt, der den Kern der historischen, nationalen Identität des jüdischen Volkes berührt.

Die Bedeutung Jerusalems

Dieses Thema betrifft auch das Herzstück unserer Berufung als Dienst. Jerusalem hat große historische und religiöse Bedeutung für Milliarden gläubiger Menschen weltweit. Seit unserer Gründung im Jahr 1980 hat die ICEJ mit Bestimmtheit anerkannt, dass die weltumfassende Verehrung Jerusalems ihren Ursprung im jüdischen Volk hat, in das Gott eine tiefe spirituelle Verbundenheit mit dieser Stadt hineinlegte. Ohne diese grundlegende geistliche Verbindung zwischen den Juden und ihrer geliebten Stadt hätte sich niemand sonst jemals für Jerusalem interessiert.

Seit sieben Jahrzehnten ist Jerusalem nun die Hauptstadt des wiedergeborenen Staates Israel – auch während es prekärer Weise von Feinden umgeben war und obwohl die Nationen sich weigerten, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Diese unerschütterliche Loyalität gegenüber Jerusalem beweist die zentrale Bedeutung der Stadt im Leben der jüdischen Nation. In dieser Zeit hat Israel bewiesen, dass es die vielen heiligen Stätten in Jerusalem schützt und Religionsfreiheit für Christen, Muslime und Juden gleichermaßen gewährleistet. Die Christliche Botschaft und unsere zehntausenden christlichen Freunde und Festbesucher können ohne weiteres bezeugen, dass wir in Israel in den nunmehr fast 40 Jahren unseres Dienstes beständigen freien Zugang und Religionsfreiheit haben.

Freude und Unterstützung

Deshalb freuen wir uns mit dem jüdischen Volk, dass Jerusalem endlich seine gebührende Anerkennung und Respekt erhält. Dies ist auch ein großer Freudentag für unseren Dienst, da die Christliche Botschaft an der Spitze der christlichen Bemühungen steht, die Völkergemeinschaft zu überzeugen, Jerusalem vollständige diplomatische Anerkennung als Hauptstadt Israels zu geben. Im Falle der USA haben wir eine Reihe von Schlüsselpersonen in unserer Bewegung wie David Parsons und Susan Michael, die sich seit Jahrzehnten stark dafür engagieren, diese Angelegenheit voranzubringen. Tatsächlich schrieb David den ursprünglichen Entwurf vom „Jerusalem Embassy Act“, ein Gesetz, das den Umzug der US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem fordert. Dieses hatte der US-Kongress 1995 angenommen. Wir haben nun die Hoffnung, dass andere Länder dem mutigen Schritt der US-Regierung folgen und ihre Botschaften ebenfalls nach Jerusalem verlegen werden. Die Zeit ist gekommen, die vollkommen unverdiente diplomatische Brüskierung Jerusalems zu beenden.

Ein Jubeljahr für Jerusalem

Seit Anfang 2017 hat der Herr zu uns darüber gesprochen, dass es seit einiger Zeit einen neuen Jubeljahr-Kreislauf für Jerusalem gibt. Alle 50 Jahre geschieht etwas Drastisches, um Jerusalem weiter in seine prophetische Bestimmung zu führen. So entdeckte Charles Warren 1867 die ursprüngliche Stadt Davids, General Edmund Allenby befreite Jerusalem 1917 und 1967 wurde Israel unter israelischer Souveränität wiedervereinigt.

Seit Monaten weisen wir nun in unseren Publikationen und in unseren Vorträgen weltweit darauf hin, dass es in diesem Jahr eine weitere Jubeljahr-Freisetzung für Jerusalem geben wird. Diese scheint nun gekommen zu sein. Präsident Trump hat eine weitreichende politische Entscheidung getroffen, die auch eine Veränderung in der geistlichen Welt erkennen lässt. Wir wissen noch nicht, welche Konsequenzen diese Entscheidung nach sich ziehen wird, und wie lange sie andauern werden. Aber wir sind überzeugt, dass Jerusalem nun noch weiter in seine erlösende Bestimmung geführt wird und dass wir zudem eine enorme Auswirkung in der weltweiten Kirche sehen werden.

Aufruf zum Gebet

Unterdessen drohen viele Gegner Israels, die US-Entscheidung durch gewalttätige Proteste und vielleicht Schlimmeres zum Scheitern bringen zu wollen. Doch wir sind davon überzeugt, dass wir in der Gunst des Jubeljahrs zu Gott beten und ihn bitten können, schnell gegen diejenigen vorzugehen, die aufgrund dieser Entscheidung danach streben, Gewalt zu schüren. Deshalb bitten wir alle unsere Freunde und Unterstützer eindringlich, weiterhin in den entscheidenden Tagen, die vor uns liegen, andauernd und treu für den Frieden Jerusalems zu beten.

In Christus verbunden

Dr. Jürgen Bühler
ICEJ-Präsident, Jerusalem

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